Pfarrhaus Oberndorf (seit 2026)
Ortsmitte schwach & Kirchenimmobilie frei...
...eine immer häufigere Konstellation. Auch in Rottenburg-Oberndorf scheint dies Herausforderung und Chance zugleich. Nun will es der katholische Kirchengemeinderat wissen, nein angehen. Und fragt: was machen mit dem schönen alten Pfarrhaus und einem weiteren Grundstück daneben?
Eine der Fragen heißt auch: was tun mit einem bislang das Dorfbild mitprägenden Haus - mitten drin im Ort? Der Kirchengemeinderat will die Grundlagen ergebnisoffen klären, ein Gesamtbild haben:
was wäre da wünschbar, was wäre möglich?
Das ist das charmante Bestandshaus und ehemalige Pfarrhaus, in den Plänen von 1949
Noch ist gar nicht vieles klar - außer
- dass das alte Pfarrhaus aufgegeben wird,
- dass möglicherweise Erbbaurecht statt Grundstückskauf infrage käme - was die finanziellen Anfangshürden ziemlich absenken würde,
- dass der Kirchengemeinderat gerne eine Gemeinwohl-Nutzung sähe,
- dass der Ort dies gut brauchen könnte - ist doch seine Infrastruktur in vielerlei Hinsicht nicht mehr sehr stark.
Die Lage hat Dorfmittenpotenziale: zwischen der Kirche St. Ursula (1), dem Gemeindehaus (2), dem Gasthof Rössle (3) und dem Kindergarten (4)...
...alles hier auch auf den Luftbildern zu sehen. Oben ohne den Kindergarten, unten in Richtung Kindergarten (mit dem großen leicht geneigten Flachdach)
(Drohnenfotos: Th. Hartmann)
Vorläufige Ziele sind:
- Schaffung von neuem Wohnraum auch mit kleineren Einheiten,
- älteren Menschen Gelegenheit bieten, sich von ihrer alten Bausubstanz zu trennen und in gemeinschaftlichem Umfeld in der Dorfmitte leben,
- damit zugleich jüngeren Familien Platz zu machen in freiwerdenden Einfamilienhäusern,
- Mehrgenerationenwohnen schaffen,
- bezahlbares und barrierearmes Wohnen auf Dauer sichern, mitten im Ort,
- zugleich die Infrastruktur stärken - u.a. Nahversorgung und öffentliche Mobilität,
- auch Platz für gemeinschaftlicheres Wohnen vormals Alleinlebender schaffen (Clusterwohnen u.ä.).
- Ob vielleicht sogar eine Pflege-WG dort infrage käme, prüfen wir auch sehr sorgfältig.
Der blaue Marker zeigt: die Lage ist wunderbar zentral (z.B. auch im Vergleich mit dem Neubaugebiet ganz am rechten Planrand, das derzeit entsteht)
Die Allianz für Beteiligung fördert auch dies Projekt - wie "Haus Birkach" und das "Bürgerhaus Waiblingen".