Geschäftsbericht 2025
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Ein Großteils des Jahresberichts besteht aus nüchternen Zahlen. Gut: unbestechlich, weil testiert und wirtschaftsgeprüft. Schlecht: weil für viele unverständlich. Deshalb heben wir einige Highlights auf den Textseiten hervor. Hier nur in Kurzfassung, ausführlich im Geschäftsbericht.
Erlöse sozial verantwortbar gesteigert
Es sind vor allem zwei Einkunftsquellen, die die nestbau AG hat: Mieterlöse und Honorare für Beratungen und Projektsteuerungen.
- Die Mieterlöse stiegen 2025 im Vergleich zu 2024 um gut 16%. Nicht, weil wir zu Miethaien wurden, sondern weil endlich das Pfrondorfer Neschtle weitgehend bezogen werden konnte.
- Richtig stark gestiegen sind die Honorareinnahmen. Schon im Berichtsjahr konnten wir damit zeigen, dass in diesem Punkt die neue Mehrsäulenstrategie eingelöst werden kann. Auf der Hauptversammlung vor einem Jahr hatten wir über dieses neue Strategieelement berichtet, das wir kräftig hochfahren wollen. Eine Steigerung um 316% im Vergleich zu 2024.

Kosten diszipliniert begrenzt
Auch hier nur die zwei Hauptgrößen:
- Personalkosten: Wir haben das Team in 2025 um zwei neue Mitarbeitende erweitert. Wichtig dabei: Stefan Genschows Stelle versickert nicht im operativen Regelgeschäft, sondern ist Ausbau, ist Invest: für Projektentwicklung und -steuerung. Trotzdem sind die Personalkosten im Vergleich zu 2024 nur um gut 5% gestiegen. Im Vergleich zu 2023 sind sie mit 174T€ sogar um 10T€ gesunken.
- Bei den Sachkosten ist eine deutliche Reduktion von gut 27T€ (ca. -14%) gelungen. Hauptgrund dafür ist eine weitere Reduzierung der Kosten für externe Öffentlichkeitsarbeit (in 2023 betrugen sie 83T€).

Verbindlichkeiten mit Augenmaß gesteuert
- Gut: dass unsere Schulden bei Banken durch hohe reguläre Tilgungsraten um fast eine Viertelmillion € zurückgegangen sind.
- Letztlich auch gut: das, was hinter den um moderate 3.4% gestiegenen Gesamtverbindlichkeiten steckt: wir konnten sehr umfangreich Genussrechte und private Nachrangdarlehen einwerben. Damit ist nicht nur unsere Liquidität solide gesichert - sondern vor allem gibt es damit Spielraum für Zukunftsbauprojekte. Und deutlich geringere Sollzinsen dafür im Vergleich zu sonst nötigen Bankdarlehen.

Gesamtergebnis positiv
Aus all dem und vielen weiteren großen und kleinen Bausteinen ergibt sich die insgesamt positive Konsolidierung (im ausführlichen Geschäftsbericht dazu Detaillierteres):
- 2025 schließt mit einem leichten sog. Jahresüberschuss.
- 2024 sah hier nur auf den oberflächlichen ersten Blick besser aus. Denn bedeutsamer ist eine andere deutliche Verbesserung zu 2024 - als ein "operativer Verlust" von ca. 142 T€ anfiel.
Gute Basis für Vorwärtsstrategie
Nach den durchaus immer wieder krisenhaften letzten Jahren und dem ziemlichen Kampf um die erfolgreiche Neschtle-Realisierung: Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen werten wir als mittlerweile deutlich weiter stabilisiertes Fundament - für unsere nach vorn weisenden spannenden Strategieelemente. Auch über diese berichtet der Jahresbericht 2025 - im Geleitwort von Uli Otto sowie in ein paar bebilderten Hinweisen, die allesamt zeigen: wir sind auf gutem Weg.
- Geschäftsbericht 2025 (pdf)
- "Mehrsäulenstrategie": sie haben wir 2025 vorgestellt
- "Kombi AG+KG+eG": dieser spannende Zusatzbaustein kommt als weitere Säule hinzu
