teilAuto-Koop als Mietpreisbremse?
Autor/in
Datum
Schlagworte
Nur auf den ersten Blick sind das zwei völlig unterschiedliche Themen: Denn Bauwende, Wohnwende, Energiewende und Mobilitätswende sind eng miteinander verknüpft. teilAuto kann bezahlbares Wohnen machtvoll unterstützen - und ebenso umgekehrt: mit unseren Häusern können wir der CarSharing-Idee richtig Rückenwind geben. Beide Hebel wollen wir jetzt systematisch anwenden.
Auto-Fahren sei unzumutbar teuer...
- so klagen gerade viele: Fahren sei so unfassbar unbezahlbar geworden, das könne sich die hart arbeitende Bevölkerung nicht mehr leisten....
- Wir setzen noch eins drauf: das Auto-Stehen ist fast noch krasser. Jedenfalls wenn wir es nicht runtersubventionieren (oder uns kollektiv in die Tasche lügen), sondern die realen Kosten anschauen.
Rechnen wir also mal ehrlich: Und zwar mit Tiefgaragen-Stellplätzen, denn zu denen werden wir in vielen Städten geradezu gezwungen.
TG-Platz: teuer wie ein Kinderzimmer
- Erstellungskosten ca. 50.000-60.000 €: dafür lässt sich ein 10-12 qm-Zimmer bauen - in Vollkostenrechnung.
- Das ist besonders bitter bei kleinen Wohnungen. Wenn wir - als Beispiel - eine 30 qm-Wohnung bauen, macht der auch für sie verlangte volle Stellplatz sie gerademal um 1/3 teurer.
- Es wird keineswegs besser, wenn vielerorts auch nach Wohnungsgröße gestaffelt wird. In Kirchentellinsfurt etwa werden ab 40 qm schon 1,5 Stellplätze fällig. Solch eine 40 qm-Wohnung hätte ohne Tiefgaragenkosten um 15-18 qm größer werden können.
Im nestbau AG-Betrieb tangiert uns das mittlerweile nicht mehr besonders: Wir arbeiten extrem autoreduziert. Und einen eigenen Dienstwagen haben wir kürzlich endlich abgeschafft und lassen dafür teilAuto auf unseren Top-Stellplatz einziehen. ziehen wir aktuell