Unterjesingen - tatsächlich in Bau
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"Auf der Mauer" in Unterjesingen ist ein wenig die Blaupause für unser Strategie-Standbein "Drittprojekte entwickeln und steuern". Und es macht riesig Spaß, so mittendrin beteiligt zu sein, wie dies 2024 schon strauchelnde Projekt mit unserer maßgeblichen Unterstützung nun tatsächlich temporeich realisiert wird!
Das erste Bau-Vierteljahr
Ein Drei-Monats-update: Vor einem Vierteljahr hatten wir ausführlich berichtet: wie konnte das mit unserer "viel-mehr-als-nur-Projektsteuerung" tatsächlich soweit kommen, dass der Bau starten konnte?
- genau vor einem Vierteljahr "Tag des offenen Denkmals" in der Scheune, in der schon einige Monate tatkräftig mit dem Bau gestartet worden war,
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- am 10.10.2025 dann Spatenstich: eine schöne öffentliche Feier... und seitdem geht es Tag für Tag kräftig voran.
Nur ein paar Bau-Blitzlichter...
- Seit 15.10.2025: ab jetzt ist er für längere Zeit "Wahrzeichen" mitten im Dorf - der Kran.
- Damit startet jeder Rohbau: Baugrube ausheben, Entwässerung herstellen, Zisterne einbauen, Fundamente schaffen.
- Typisch Genossenschaft: weiter ging es mit einigen bürgerschaftlichen Eigenarbeits-Einsätzen der "Schaffertruppe": Beim Dachabdecken und Ziegel-retten. Und beim manuellen Ausbau einiger Mauerwerksgefache.

- auch für den Scheunenanbau werden die Entwässerung, Fundamente und die Bodenplatte schon erstellt.
- Es ist schon eine aufregende Sache: dass seit Nikolausi die Bodenplatte fertig ist und bereits die Wände betoniert werden. Seit einigen Tagen ist schon der Grundriss der Arztpraxis zu erahnen.
Dez. 2025, Foto F. Hoffmann
...aber auch sonst bleibt viel zu tun
- Natürlich wird ständig weiteroptimiert - die Werkplanung ist allerdings nun weitgehend abgeschlossen.
(Uli Otto verfolgt dies nestbau-Gen nochmal gründlich verstärkt: Alle Projekte gründlich auf ihre Innovationspotenziale hin zu überprüfen... "geht da nicht noch mehr"? Auch die vorliegende Metzingen-Planung haben wir systematisch daraufhin nochmal abgeklopft - die Sondierungen laufen.) - Auch bei der Scheune überprüfen wir nochmal systematisch, ob die bisherigen - teilweise Jahre zurückreichenden - Annahmen so noch stimmen. Deshalb machen wir eine Testplanung für den Einbau von Wohnungen in die Dachgeschosse, auch wenn dies bisher immer ausgeschlossen worden war. Aber die Bedingungen seit der Genehmigungsplanung haben sich einfach sehr stark verändert...

- Und auch die Genossenschaft ist weiter kräftig aktiv: u.a. bei der Wohnungsvergabe (gut die Hälfte ist vergeben) - inklusive der Gemeinschafts-Grundrisse, (die wir - s.o.: Innovationspotenziale rauskitzeln - nachträglich im Konzept verankert haben).
Als Projektsteuerer haben wir aktuell viel mit dem Architekturbüro sowie einigen Fachplanungen abzustimmen. Außerdem muss die Öffentlichkeitsarbeit weitergehen. Und nicht zuletzt sind Fördermittel zwar toll - aber sie wollen administriert werden (Grundschulden eintragen u.v.a.m.) und teilweise immer noch erst errungen werden: im Fall der L-Bank-Mittel für die Sozialwohnungen ist das ein regelrechter Bürokratie-Krimi...