Spürbar: "Metzinger Miteinander" wäre hochwillkommen
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Bei einem Investor würde so eine Veranstaltung vielleicht Vermarktungsauftakt heißen. Mit Hochglanzbroschüren, einem Run auf die Penthousewohnungen. Und Preisen, die die Kosten des Wohnens ebenso in die Höhe treiben, wie die einkassierten Profite.
Unsere Metzinger Auftakt-Veranstaltung hatte gründlich andere Ziele. Und das sprach ermutigend viele ermutigend tolle Leute an!
das sympathische Kulturforum Metzingen war ziemlich voll. Und ein wunderbar passender Rahmen! (Danke für alle Fotos an Kurt Linhart)
Wir wollten für die Idee eines gründlich nachhaltigen, enkeltauglichen und innovativen Hauses in Metzingen werben! "Vermarktung" bestenfalls im Sinne eines Marktes der innovativen Möglichkeiten, für die das Haus Platz bieten könnte. Und "Auftakt": weil wir die jahrelange Fußfessel eines Rechtsstreits endlich los sind.
Ring frei also, für
ein veritables Mehrgenerationen- und viele-Ideen-Haus
- Wohnformen, die es sonst "am Markt" kaum gibt - auch gerade die gemeinschaftlicheren,
- ein flexibles Gehäuse, das zu ganz vielen Lebensformen und -phasen passt und sich daran anpassen lässt,
- auch nicht zuletzt für Menschen mit Beeinträchtigung oder Hilfebedarf oder größerer Vulnerabilität,
- typisch nestbau: eine Steuerung, die beim Ausbrüten und Flügge-werden eines ambitionierten Projekts hilft.
Architekt Günter Rettenmaier erklärt die Entwurfsidee, den hohen Energiestandard, die bauliche Zukunftsoffenheit
Das Ermutigende gleich vorweg:
- wir konnten ein großes Interesse der Metzinger_innen spüren an solch einem Haus,
- einige können sich vorstellen, mit einer Kerngruppe das Ganze konkret mitanzuschieben,
- eine ganze Reihe Leute kamen danach auf uns zu und signalisierten: wir würden gerne in dieses Haus einziehen.
- und darunter waren ermutigend viele, die uns klar machten: gerade das Angebot einer Inklusions-WG wäre unverändert wichtig - auch wenn unser früherer Kooperationspartner (der Verein WiM), sich mittlerweile aufgelöst hat.
- Nicht zuletzt und ebenso ermutigend: viele sagten spontan "wir wollen solidarisch mitfinanzieren"! Denn die nestbauer machten auch klar, dass es bei den Finanzen auf die Bürger_innen selbst ankommen wird - egal ob als Genossenschaft oder Kommanditgesellschaft oder in nestbau-Hand: es wird eine ebenso attraktive wie "solidarische Finanzierung durch die Vielen" geben müssen...
Es bleibt also nicht bei einer Abendeinladung. Sondern ist eine herzliche Dauer-Einladung:
Auf alle weiteren Interessens- und Mitmachbekundungen freut sich die nestbau herzlich. Und ebenso aufs direkte Gespräch mit Ihnen und Euch rund um dieses Haus der vielen Möglichkeiten: über Zweifel, über Ideen, über Begeisterung, über Bereitschaften!
Weitere Infos zum Haus Metzinger Miteinander
Ulrich Otto erläutert die Grundriss-Flexibilität, Stefan Genschow (links) zeigte auf, wie es konkret zu einem Haus in Bürger:innen-Hand kommen soll