Das nestbau-Modellhaus

Das nestbau-Hauskonzept beruht darauf, dass die nestbau-Gebäude nicht in Wohneigentum aufgeteilt sind, sondern der AG (d. h. den Mitmachenden gemeinsam) gehören. Dadurch sind wir, was eventuelle spätere Veränderungen am Haus anbelangt, ungleich flexibler als Wohnungseigentümergemeinschaften.

Es hat drei flexibel anpassbare Teile mit verschiedener Ausrichtung:

Kontakt zur Umgebung

Im Erdgeschoss befinden sich zum Viertel hin ausgerichtete Räume, z. B. ein Café oder wie im Fall des ersten nestbau-Hauses ein Gemeinschaftsbüro mit flexibel mietbaren Arbeitsplätzen.

Im straßenabgewandten Bereich befinden sich Gästewohnungen, die es u.a. ermöglichen, dass in den Wohnungen weniger Platz für Besucher/innen vorgehalten werden muss. Den Hausbewohnern ermöglicht das Gemeinschaftsbüro, auf ein Arbeitszimmer in der Wohnung zu verzichten.

Soziale Gemeinschaft

Der 1. Stock wird von einem sozialen Träger genutzt, z. B. für eine Wohngruppe, und kann entsprechend an deren Bedürfnisse angepasst werden.

Flexible Wohnungen

Vom zweiten OG an aufwärts sind die Wohnungen flexibel und tendenziell auf größere Gemeinschaften ausgerichtet. D.h. sie taugen für Familien (auch für solche mit drei Kindern oder mehr), aber auch für Wohngemeinschaften. Teilweise sind zwei Zimmer mit einer Durchgangstür verbunden. So können z.B. mehrere Alleinerziehende eine Wohnung anmieten, Berufstätige können in der WG zwei zusammenhängende Zimmer anmieten, oder ein Paar mietet in der WG zwei Zimmer, welche untereinander verbunden sind. Selbstverständlich können die Verbindungstüren relativ schalldicht geschlossen werden. Wie wir generell Wert auf größtmögliche Flexibilität legen – große Wohnungen können geteilt, kleinere zusammengelegt werden. Denn ein Wohnhaus wird heute für mindestens 80 Jahre gebaut – und wer weiß, wie die Menschen in Zukunft wohnen wollen?

Skizze vom nestbau-Modellhaus

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