Neue Nachbarn

Das Problem: Tübingen hat zu wenig Wohnraum.

  • 2016 verschärfte sich die Wohnraumsituation in Tübingen noch einmal dramatisch, als etliche Geflüchtete schnell eine so genannte „Anschluss­unterbringung“ benötigten (d.h. einen längerfristigen Platz zum Wohnen nach den vorläufigen Unterkünften).
  • Weder die Stadt selbst noch die öffentlichen Baugesellschaften oder die bestehenden Genossenschaften hatten die Kapazitäten, viele neue Gebäude in kurzer Zeit zu bauen.
  • Die Vergabe an gewinnorientierte Bauträger verspricht zwar vordergründig eine schnelle Lösung, führt aber leicht zu Bau-Spekulation und Profitmaximierung und ist daher oft nicht nachhaltig.
  • Große Bauträger und Investoren haben zudem kein besonderes Interesse an Fragen des Gemeinwohls und an gelingender Integration.

Unsere Lösung: Eine Bürger-Wohnbau-Gesellschaft!

Wir finden, dass mit öffentlichen Geldern geförderter Wohnraum auch nach Ablauf der zehnjährigen Bindungsfrist bezahlbar bleiben muss – ob für Geflohene oder für „Alteingesessene“ mit geringem Einkommen, für Studierende, ältere Mitbürger/innen, Alleinerziehende oder Familien.

Wie haben wir das umgesetzt?

Indem diese Wohnungen einem breit gestreuten Kreis engagierter Bürgerinnen und Bürger gehören, die ein anderes Interesse an dem Gebäude, seinen Bewohner/innen und seiner Umgebung haben als ein anonymer Bauträger.

Wir haben daher 2016 beschlossen, eines der zu vergebenden Gebäude als Musterprojekt mit einer dafür gegründeten Bürger-Wohnbau-Gesellschaft zu errichten. Für unser Beteiligungs-/Finanzierungskonzept haben wir uns an die Idee der Finanzierung des Werkstatthauses im Tübinger Französischen Viertel angelehnt. Und bereits im November 2018 sind die ersten Bewohner/innen eingezogen!

Weitere Infos zu den Neue Nachbarn finden Sie hier: www.neue-nachbarn-tuebingen.de

fertiges HausBaustelle

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