Veranstaltung: Beim Boden Ansetzen

Am 9. Febeuar 2019 diskutieren in Tübingen der nestbau-Vorstand Gunnar Laufer-Stark, Stephan Reiß-Schmidt von der Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht und der Grünen-MdB Chris Kühn über den Umgang mit Baugrund.
Laufer-Stark : Wir können die Baupreise nicht beeinflussen. Aber die öffentlichen Grundbesitzer können den Bodenpreis beeinflussen: Das macht z. B. die Stadt Tübingen mit dem Programm „fairer Wohnen“ schon gut. Wir von nestbau würden uns wünschen, dass überhaupt keine Grundstücke mehr verkauft werden. Sondern das Boden nur über Erbbaurechte vergeben wird. Das Erbbaurecht macht den Bau neuer Häuser für gemeinwohlorientierte Initiativen deutlich günstiger. Denn man spart sich den Kaufpreis fürs Grundstück, und der Eigentümer kann den Zins so staffeln, dass die Bauenden in den ersten Jahren zunächst die Schulden bei den Banken abbauen können… Erbbaurecht ist also auf der einen Seite ein Instrument, Wohnen bezahlbarer zu machen. Dazu kommt, dass ein öffentlicher Grundbesitzer über den Erbbauvertrag langfristig viel besser steuern kann, was auf dem Grundstück passiert.

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